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"Ich ritze mich, also bin ich (Borderline)"
Eine TV-Talksendung zum Thema Borderline Syndrom, Symptome und Umgang.
Die Hölle auf Erden: Vom Alkohol abhängig, sadistisch und unvorstellbar brutal, tyrannisiert der Vater von Sandra Wunderlis die ganze Familie. Mit den jüngeren Geschwistern muss das Mädchen zusehen, wie er die Mutter im Badewasser zu ersäufen sucht. Auch der Hund kommt fast zu Tode.
Die Exzesse ihres Vaters hinterlassen in der gebürtige Deutschen tiefe seelische Wunden. Als sie den unbeherrschten Charakter ihres Vaters in sich selbst erkennt, erschrickt sie zutiefst. Sie beginnt, mit Gabeln und Schlüsseln ihre Haut aufzuritzen, um sich für ihre Schlechtigkeit zu bestrafen.
Heute ist sie frei von diesen Zwängen und ist glücklich mit einem Schweizer verheiratet und zweifache Mutter.Wie es dazu kam, erzählt sie in der Sendung "Ich ritze mich, also bin ich (Borderline)"
Als eine sich häufende «Erkrankung unserer Zeit» betitelt Dr. Samuel Pfeifer, Leiter der Klinik Sonnenhalde in Riehen, sein Fachgebiet «Borderline-Syndrom».
Eine TV-Sendung zum Thema "Borderline Syndrom".
Was ist das Borderline Syndrom, bzw. die Borderline-Persönlichkeitsstörung genau?
Das Borderline-Syndrom ist eine Persönlichkeitsstörung, sehr komplex und je nach Person unterschiedlich ausgeprägt.
Die Erkrankung beginnt meist im frühen Erwachsenenalter, könnte aber bereits im Kindesalter vorkommen.
Ursachen
Es können mehrerer Faktoren einen Einfluss haben:
- Angeborene Veranlagungen: stark hervorstechende Emotionen, Sensibilität und impulsives Verhalten
- Traumatische Kindheitserlebnisse wie Scheidung, Missbrauch, Verluste, Vernachlässigung usw.
- Erziehungsstil der Eltern: bestimmte Erziehungsformen wie zu viel Nähe oder zu viel Distanz können bei entsprechender Veranlagung ein Borderline-Syndrom begünstigen.
Symptome
- Starke Neigung, impulsiv und unkontrolliert zu handeln ohne Rücksicht auf Konsequenzen
- Stimmungsschwankungen
- Emotionale Ausbrüche, streitsüchtiges Verhalten und Suchen von Konflikten
- Zwischenmenschlicher Bereich: Neigung zu intensiven, unbeständigen Beziehungen. Wiederholte Krisen mit starken Verlassensängsten und übertriebenen Bemühungen, das Verlassenwerden zu verhindern (z.B. durch Suiziddrohungen oder selbstschädigende Handlungen).
- Etc.
Die o.g. Punkte wurden von der Webseite Sprechzimmer.ch entnommen und gekürzt. Weitere Infos siehe Sprechzimmer.ch.



